Über die Porzellan- und Weinstadt Meißen

Meißen Marktplatz mit Frauenkirche (MATE Theme für Contao)

Die oft als die “Wiege Sachsens” bezeichnete Stadt Meißen liegt etwa 15 km nordwestlich von der Landeshauptstadt Dresden an der Mündung von Triebisch und Meisa in die Elbe. 929 wurde die Burg Meißen und die Markgrafschaft Meißen auf dem Bergsporn über der Elbe gegründet. Meißen gehört zu den am nördlichsten gelegenen Weinanbaugebieten in Deutschland und befindet sich mitten im Herzen der Sächsischen Weinstraße. Bekannt wurde die im Jahre 1150 ertmals als “civitas” bezeichete Stadt durch die erste europäische Porzellanmanufaktur und deren charakteristische “Blauen Schwerter”.

Die Geschichte Meißens berichtet über ein stetiges Wachstum von Wirtschaft und Kultur, welches aufgrund des 30-jährigen Krieges und den Kriegsjahren im 18. und 19. Jh. unterbrochen wurde. Bauten im gotischen und spätgotischen Stil, sowie Bürgerhäuser aus der Renaissancezeit formen die unverwechselbare Kulisse der Meißner Altstadt. Viele weitere Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen, wie das Meißner Weinfest oder die Meißner Weihnacht, in und um Meißen runden einen erlebnisreichen und kulturellen Besuch in der Wein- und Porzellanstadt ab.

Sehenswürdigkeiten in Meißen

Albrechtsburg

Die Albrechtsburg ist eines der bekanntesten Schlösser in Deutschland und gilt als erster Schlossbau in Deutschland.

Porzellanmanufaktur

International berühmt ist die Stadt Meißen für die Herstellung des Meißner Porzellans, das als erstes europäisches Porzellan seit 1708 hergestellt wird.

Der Dom zu Meißen

Mit seinen zwei Türmen überragt der Dom die Silhouette der Stadt Meißen.

Frauenkirche

Die Frauenkirche besitzt seit 1929 das erste bespielbare Porzellanglockenspiel der Welt, aus echtem Meißner Porzellan.

Letzte Blogeinträge

von hr

S1/F8: Resilienz statt Rückzug – Wie du dich mental stärkst, bevor es zu spät ist

Es gibt diese Tage, da möchtest du einfach nur untertauchen.
Nicht sprechen. Nicht reagieren. Nicht funktionieren.
Rückzug scheint das Einzige, was noch möglich ist.
Wie eine letzte Schutzreaktion deines Systems, das längst überlastet ist.

Doch zwischen Rückzug und Resilienz liegt ein feiner, aber entscheidender Unterschied.
Rückzug ist oft das Ergebnis von Erschöpfung. Ein Zeichen, dass du keine Energie mehr hast, um mit der Welt zu interagieren.
Resilienz dagegen ist die Fähigkeit, dich trotz Druck, trotz Erschöpfung, trotz Chaos innerlich wieder aufzurichten.

Resilienz wird oft als etwas dargestellt, das man lernen muss.
Als Werkzeugkasten, mit Übungen, Tipps, Routinen.
Aber in Wahrheit ist Resilienz kein Tool.
Sie ist ein Zustand.
Ein inneres Gefühl von: Ich kann. Ich darf. Ich muss nicht alles alleine tragen.

Und dieses Gefühl ist in jedem von uns angelegt.
Du hast es vielleicht nur vergessen.
Vergraben unter all den Anforderungen, unter Erwartungen, unter deiner Fähigkeit, immer stark zu sein.

Resilienz beginnt nicht mit Aktion.
Sie beginnt mit einem Innehalten.
Mit der Erlaubnis, ehrlich zu sein: Wie geht es mir wirklich?
Was kostet mich Kraft – und was gibt sie mir zurück?

Menschen, die lange gegen sich arbeiten, verlieren nicht nur ihre Energie.
Sie verlieren auch das Vertrauen in sich selbst.
In die eigene Belastbarkeit. In die Fähigkeit, Grenzen zu setzen.
Und in das Wissen, dass sie mehr sind als das, was sie leisten.

Genau hier setzt Resilienz an:
Nicht in dem Moment, wo alles gut läuft – sondern genau dort, wo es schwer wird.
Resilient ist nicht der, der nie fällt.
Sondern der, der spürt, dass er fällt – und sich trotzdem wieder aufrichtet.
Langsam vielleicht. Zögerlich. Aber aus eigener Kraft.

Viele entdecken diese Kraft erst, wenn sie ihr gewohntes Umfeld verlassen.
Wenn niemand etwas von ihnen erwartet.
Wenn sie für einen Moment nicht erreichbar, nicht abrufbar, nicht im Dienst sind.

Deshalb ist Meerzeit nicht nur eine Auszeit.
Es ist ein Erfahrungsraum für Resilienz.
Ein Ort, an dem du erlebst, dass du wieder ruhig werden kannst.
Dass du nicht untergehst, wenn du mal nichts tust.
Dass du nicht weniger wert bist, wenn du Pause machst.

Dort, auf dem Boot, beginnt bei vielen Menschen zum ersten Mal seit Langem wieder ein innerer Dialog.
Nicht: Was muss ich tun?
Sondern: Was brauche ich gerade?
Nicht: Wie wirke ich auf andere?
Sondern: Wie fühle ich mich in mir?

Und genau das ist der Beginn von echter Stärke.
Nicht laut. Nicht sichtbar. Aber tief verankert.

Im nächsten Beitrag geht es um dein Nervensystem –
und warum es der beste Kompass ist, um zu erkennen, wann du Ruhe brauchst,
wann du handeln kannst – und wann du einfach nur atmen solltest.

Meerzeit – weil deine Stärke im Stillwerden beginnt.

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von hr

S1/F7: Wenn alles egal wird – Die stille Leere hinter dem Burnout

Irgendwann kommt der Moment, da ist dir alles egal.
Nicht, weil dir nichts mehr wichtig ist – sondern weil du einfach nicht mehr kannst.
Du tust, was getan werden muss. Du erscheinst, du funktionierst.
Aber innen ist nichts. Keine Freude. Kein Impuls. Kein Funke.

Die Leere ist nicht laut. Sie schreit nicht, sie fordert nichts.
Sie legt sich einfach über deinen Alltag wie ein Schleier.
Du weißt noch, wie es war, sich lebendig zu fühlen.
Aber du erinnerst dich nur. Du fühlst es nicht mehr.

Manche beschreiben es als „ausgeschaltet“.
Andere sagen: „Ich bin wie betäubt.“
Du schaust Serien, aber nimmst sie nicht auf.
Du sprichst mit Menschen, aber es erreicht dich nicht.
Du isst, aber schmeckst nichts.
Du lachst, weil es von dir erwartet wird – und fühlst dich wie eine Kulisse.

Diese Leere ist kein persönliches Versagen.
Sie ist die logische Folge eines langen inneren Kampfes.
Ein Schutzschild, das sich aufbaut, wenn du dich selbst zu lange ignorierst.
Wenn du gibst, obwohl nichts mehr da ist.
Wenn du dich so lange anpasst, bis du dich nicht mehr erkennst.

Und gerade weil sie so leise ist, bleibt sie oft lange unbemerkt.
Bis du dich fragst, wann du eigentlich zuletzt richtig da warst.
Wann du das letzte Mal Gänsehaut hattest.
Oder geweint hast. Oder gelacht, ohne nachzudenken.

Die Leere ist nicht das Ende.
Sie ist das Zeichen, dass du aus dem Gleichgewicht geraten bist.
Und sie ist gleichzeitig der Moment, in dem du beginnen kannst, etwas zu verändern.

Denn wenn nichts mehr wichtig scheint, kannst du wieder fragen:
Was war mir einmal wichtig?
Was ist übrig geblieben?
Was fehlt mir wirklich?

Nicht immer gibt es darauf sofort eine Antwort.
Aber die Stille auf dem Wasser, die Weite am Horizont, der Rhythmus der Wellen –
sie bringen oft mehr Klarheit als jedes Grübeln.

Viele, die zu Meerzeit kommen, spüren diese Leere ganz deutlich.
Sie kommen, weil sie nichts mehr fühlen –
und entdecken gerade in diesem Zustand, wie viel noch in ihnen steckt.
Weil sie zum ersten Mal seit Langem nicht gefragt werden, wie es ihnen geht,
sondern nur, ob sie Kaffee oder Tee möchten.
Weil sie nichts müssen.
Und aus dem Nichts entsteht oft wieder das Erste: ein Lächeln. Ein Seufzer. Eine Träne. Und dann: ein Impuls.

Du musst nicht wissen, wohin du willst.
Aber du darfst aufhören, dich von dir selbst zu entfernen.

Im nächsten Beitrag schauen wir auf die mentale Kraft, die du brauchst, um diesen Zustand zu wenden.
Was Resilienz wirklich bedeutet – und wie du sie nicht lernen, sondern wiederfinden kannst.

Meerzeit – wenn du deine eigene Stille endlich wieder hörst.

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Meißen Götterfelsen (MATE Theme für Contao)

Die oft als die “Wiege Sachsens” bezeichnete Stadt Meißen liegt etwa 15 km nordwestlich von der Landeshauptstadt Dresden an der Mündung von Triebisch und Meisa in die Elbe. 929 wurde die Burg Meißen und die Markgrafschaft Meißen auf dem Bergsporn über der Elbe gegründet. Meißen gehört zu den am nördlichsten gelegenen Weinanbaugebieten in Deutschland und befindet sich mitten im Herzen der Sächsischen Weinstraße. Bekannt wurde die im Jahre 1150 ertmals als “civitas” bezeichete Stadt durch die erste europäische Porzellanmanufaktur und deren charakteristische “Blauen Schwerter”.

Meißen Götterfelsen (MATE Theme für Contao)

Die oft als die “Wiege Sachsens” bezeichnete Stadt Meißen liegt etwa 15 km nordwestlich von der Landeshauptstadt Dresden an der Mündung von Triebisch und Meisa in die Elbe. 929 wurde die Burg Meißen und die Markgrafschaft Meißen auf dem Bergsporn über der Elbe gegründet. Meißen gehört zu den am nördlichsten gelegenen Weinanbaugebieten in Deutschland und befindet sich mitten im Herzen der Sächsischen Weinstraße. Bekannt wurde die im Jahre 1150 ertmals als “civitas” bezeichete Stadt durch die erste europäische Porzellanmanufaktur und deren charakteristische “Blauen Schwerter”.

Meißen

Meißen Götterfelsen (MATE Theme für Contao)

Die oft als die “Wiege Sachsens” bezeichnete Stadt Meißen liegt etwa 15 km nordwestlich von der Landeshauptstadt Dresden an der Mündung von Triebisch und Meisa in die Elbe. 929 wurde die Burg Meißen und die Markgrafschaft Meißen auf dem Bergsporn über der Elbe gegründet. Meißen gehört zu den am nördlichsten gelegenen Weinanbaugebieten in Deutschland und befindet sich mitten im Herzen der Sächsischen Weinstraße. Bekannt wurde die im Jahre 1150 ertmals als “civitas” bezeichete Stadt durch die erste europäische Porzellanmanufaktur und deren charakteristische “Blauen Schwerter”.

Meißen

Meißen Götterfelsen (MATE Theme für Contao)

Die oft als die “Wiege Sachsens” bezeichnete Stadt Meißen liegt etwa 15 km nordwestlich von der Landeshauptstadt Dresden an der Mündung von Triebisch und Meisa in die Elbe. 929 wurde die Burg Meißen und die Markgrafschaft Meißen auf dem Bergsporn über der Elbe gegründet. Meißen gehört zu den am nördlichsten gelegenen Weinanbaugebieten in Deutschland und befindet sich mitten im Herzen der Sächsischen Weinstraße. Bekannt wurde die im Jahre 1150 ertmals als “civitas” bezeichete Stadt durch die erste europäische Porzellanmanufaktur und deren charakteristische “Blauen Schwerter”.